Im Koalitionsvertrag der CDUCSU-SPD Regierung setzen die Parteien „auf ein verbindliches Primärarztsystem bei freier Arztwahl durch Haus- und Kinderärzte in der Hausarztzentrierten Versorgung und im Kollektivvertrag“.
Meine Kollegin Susanne Pruskil (MHB Fontane) und ich haben in der Zeitschrift „Public Health Forum“ einen Übersichtstext zu den aktuellen Entwicklungen in der Primärversorgung veröffentlicht.
Zusammenfassung
Mit einigen gesetzlichen und sozialrechtlichen Maßnahmen haben der Bundestag sowie die gemeinsame Selbstverwaltung der Ärztinnen und Ärzte und der Gesetzlichen Krankenversicherung in den vergangenen beiden Jahrzehnten eine zunächst verhaltene, aber nunmehr kaum noch überschaubare Blüte von neuen (primär-)ärztlichen Versorgungseinrichtungen ermöglicht, ergänzt um Gesundheitskiosk-artige Konzepte, die keine ärztlichen Leistungen erbringen. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Entwicklung.[…]
Wir hoffen, die Diskussion um ein Primärversorgungssystem in D weiterzubringen – und die Vielfalt der Entwicklungen zu zeigen.
Zimmermann T, Pruskil S (2025). Modelle, Konzepte, neue Wege der Primärversorgung in Deutschland. Public Health Forum, 33(4); 282-287.
https://doi.org/10.1515/pubhef-2025-0106
Der Text ist bei DeGruyterBrill open access verfügbar und im Rahmen einer Textsammlung „Integrierte Ansätze für die Öffentliche Gesundheit“ erschienen.
https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/pubhef-2025-frontmatter4/html




